Sitzen ist kein Ausgleich zum Sitzen

Sitzen ist kein Ausgleich zum Sitzen

Der moderne Mensch verbringt die meiste Zeit seines Lebens sitzend: zu Hause, auf dem Weg ins Büro (sofern man Bus oder Auto fährt) und auf der Arbeit sowieso. Eine direkte Folge dieser körperlichen Trägheit sind die immer häufiger auftretenden Rückenprobleme und eine schlechte Haltung. Die Lösung erscheint recht einfach: Sport! Zusätzliche Bewegung als Ausgleich zum Sitzen. Und so melden sich immer mehr Menschen in Deutschland in einem Fitnessstudio an und gehen trainieren.

Die Kraft wird an den verschiedensten Geräten gesteigert und die Ausdauer in Kursen wie z.B. Cycling. Dabei übersehen viele Menschen die Tatsache, dass sie an fast allen Kraftgeräten und auch beim Cycling im Sitzen trainieren. Die Belastung der Wirbelsäule, die (Nicht-) Beanspruchung der stabilisierenden Rumpfmuskulatur, bleibt damit trotz sportlicher Aktivität meist ebenso unverändert wie die Haltung.

Ich möchte damit nicht sagen, dass man auf diese Art und Weise seine Kraft und Ausdauer nicht verbessern kann. Ich möchte einfach nur die Frage stellen, ob sitzen wirklich ein guter Ausgleich zum Sitzen ist?

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