Yogische Atemtechniken für Ausdauer und Kraft

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Yogische Atemtechniken für Ausdauer und Kraft

Pranayama, die Atemtechniken des Yoga, finden meist nicht dieselbe Beachtung wie das Üben der Haltungen (Asanas). Dabei haben diese Atemtechniken auch sehr intensive Auswirkungen auf den Übenden. In einer Studie aus dem Jahr 2014 wurden die Auswirkungen verschiedener Formen von Atemtechniken aus dem Yoga  auf Kraft und Ausdauer der Übenden untersucht. An der Studie nahmen 91 Personen Teil. Die Probanden wurden in drei Gruppen unterteilt:

  • (1) 29 Personen übten Nadisodhana, Pranav pranayama und Savitri pranayama
  • (2) 32 Personen übten Kapalabhati, Bhastrika und Kukkuriya pranayama und
  • (3) 30 Personen wurde als Kontrollgruppe eingesetzt.

Über einen Zeitraum von 12 Wochen übten die Teilnehmer 3 Mal in der Woche jeweils 30 Minuten die jeweiligen Atemtechniken. Zu Beginn und am Ende der Trainingsperiode wurden Kraft und Ausdauer der Hände gemessen.

Ergebnis

In der ersten Gruppe (Nadisodhana, Pranav pranayama und Savitri pranayama) verbesserte sich die Ausdauerleistung deutlich: Von 83.95 (± 45.06) zu 101.62 (± 53.87) und die Kraft wenig: Von 32.83 (± 11.33) zu 34 ± (11.90).

In der zweiten Gruppe (Kapalabhati, Bhastrika und Kukkuriya pranayama) verbesserten sich sowohl Kraft als auch Ausdauerleistung deutlich. Kraft: Von 33.31 (± 9.83) zu 37.9 (± 9.41) und Ausdauer: Von 92.78 (± 41.37) 116.56 zu (± 58.54).

Bei der Kontrollgruppe gab es keine Veränderungen. Die Autoren fassen die Ergebnisse der Studie folgendermaßen zusammen:

Different pranayamas produce different physiological effects. Especially fast pranayama training when practiced regularly for longer duration, it produces parasympathic dominance in contrast to the short duration training which evokes sympathetic activity.

 

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